Rezension – Lebe nachhaltig #1

Rezension – Lebe nachhaltig #1

7. Juni 2020 0 Von Tanja

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EINFACH NACHHALTIG LEBEN

Weniger Plastik für mehr Lebensqualität

Mit 100 Tipps und Anleitungen für mehr Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen

LEBE NACHHALTIG!

Mit diesem Buch starte ich Serie, in der ich euch Bücher zum Thema „Lebe Nachhaltig!“ vorstelle, denn das ist ein echt wichtiges Thema und jeder von uns kann irgendwie ein Stück dazu beitragen!

Autor: Julia Zohren

Verlag: EMF-Verlag

Seiten: 144

ISBN: 978-3-96093-492-9

Preis: 18,00 Euro

Ich habe dieses Buch kostenfrei vom Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt bekommen.

Beschreibung:

Zero Waste – Happy Life
Plastik im Meer, Klimawandel, Ausbeutung – für ein umweltbewusstes und ethisch vertretbares Handeln gibt es genügend gute Gründe. Immer mehr greifen zu Bio und Fair-Trade, nutzen Car-Sharing und hinterfragen ihr eigenes Konsumverhalten. Nachhaltigkeit entwickelt sich immer mehr zu einem Lebensgefühl. Julia Zohren gibt in ihrem Buch über 100 Tipps für alle Lebensbereiche, die mit wenig Aufwand die Welt ein bisschen besser machen: Reinigungsmittel selber machen, wiederverwendbare Abschminkpads, ein Insektenhotel bauen, Seed Bombs verteilen, Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie. Dazu gibt sie wertvolles Hintergrundwissen zum Thema Nachhaltigkeit und wichtige Fakten zu den Themen Plastikmüll, Klimawandel und Co.

Über die Autorin:

Für Julia Zohren begann 2014 die Reise hin zu einem nachhaltigeren Leben. Schritt für Schritt sucht sie umweltfreundliche Lösungen für Alltagsprodukte und -situationen. Auf ihrem Blog & Instagram-Kanal subvoyage, teilt die grüne Bloggerin ihr Wissen und gibt ihren Lesern hilfreiche Tipps mit an die Hand. Einen Monat vor der Geburt ihrer Tochter im Oktober 2017 hat Julia Zohren YHANIUS gegründet – ein Online-Shop für nachhaltige Produkte.

Mein Fazit dazu:

Bewusst leben für eine gute Zukunft, wer möchte das nicht und wer möchte dazu nicht seinen Teil beitragen.

Dein Weg zu einem nachhaltigen Leben: Entscheide dich Schritt für Schritt für gute Alternativen, die deinen Alltag bereichern und der Umwelt helfen.

Selbst gemacht: Haushaltsreiniger, Abschminkpads und mehr. So gehst du sicher, dass deine Produkte fair und ohne Chemie produziert sind.

Auf den Punkt gebracht: Plastik im Meer, Klimawandel, Ausbeutung. Darum lohnt es sich zu handeln!

In diesem Sinne oder auch nur als Anregung für den einen oder anderen unter uns, habe ich gedacht, dass ich diese Serie zum Thema „Lebe Nachhaltig“ starte. Passend war es da auch für mich, dass der EMF-Verlag zu diesem Thema schon einige Bücher veröffentlich hat bzw. derzeit veröffentlicht.

In meinem Haushalt habe ich einiges verändert und davon möchte ich euch einen kleinen Einblick geben:

Alte Marmeladen- und andere Schraubgläser:

Ich bin ja wie ihr wisst eine sehr begeisterte Hobbyköchin und -bäckerin und daher habe ich viel in meiner Küche in den letzten Jahren umgestellt. Da haben wir z. B. die ganzen getrockneten Kräuter und Gewürze. Sofern es möglich ist, kaufe ich diese beim Gewürzhändler auf dem Wochenmarkt und füllen sie zuhause in alte Marmeladengläser. Die Kräuter aus meinem Garten nutze ich direkt frisch für Gerichte und Getränke und ab und an trockne ich auch mal welche, wenn zum Herbst noch welche im Garten sind. Die Früchte aus dem Garten werden entweder frisch vernascht oder verarbeitet, so entsteht z. B. ein würziges Chutney oder eine Marmelade oder ein vitaminreicher Smoothie.

Sauerteig selber herstellen – verschließbare Dosen zur Aufbewahrung:

Ich backe seit Jahren unsere Brot selber und seit etwas über einem halben Jahr auch unsere Brötchen. Dafür benötigt man natürlich viel Mehl und davon nicht nur eine Sorte, sondern sehr viele verschiedene. So habe ich mir für meine Küchenmaschine schon vor einigen Jahren eine Getreidemühle gekauft, um auch mal selber Mehl machen zu können. Zudem backe ich gerne mit Urkorn, denn dieses sind unglaublich geschmackvoll. Die vielen Mehle bewahre ich in luftdicht verschließbaren Dosen auf. Auch benötige ich zum backen von Brot und auch einigen Brötchensorten oft Sauerteig und so habe ich im Januar diesen Jahres meinen eigenen Sauerteig angesetzt, den ich seit dem regelmäßig füttere und der uns längere Backstücke veredelt. Mein Sauerteig heißt BODO und besteht aus Dinkelmehl.

Pausenbrot – Lunchbox – Bienenwachstücher:

Mein Mann und ich nehmen jeden Tag geschmierte Brote, Obst und auch mal Joghurt oder auch Reste vom Abendessen mit zur Arbeit und diese verpacke ich nicht einfach in Plastikfolie. Die Brote kommen in die altbewährte Brotdose, wie schon mein Opa seine Brote mit zur Arbeit genommen hat. Oder aber ich wickle das Brot oder ein Stück trockenen Kuchen in ein Stück Bienenwachstuch, das kann man leicht reinigen und es dann wiederverwenden. Das Obst kommt ebenfalls in eine entsprechende Dose oder in einen kleinen Stoffbeutel, wenn man es erst später oder am nächsten Tag essen möchte. Den Joghurt mit ggf. etwas Müsli richte ich in einem To-Go-Becher oder einem Schraubglas an, das muss das später nur ausgewaschen werden und verursacht keinen Müll. Die Reste vom Abendessen oder eine eingefrorene Suppe die vorgekocht wurde, nehme ich im altbewerten Tupper mit und auch dieses muss dann nur abgewaschen werden und wieder entsteht kein Müll, als wenn ich mir z. B. eine Dosensuppe kaufen würde.

Eigenversorgung:

Wir haben das große Glück, dass wir einen großen Garten haben, in dem wir nicht nur Obstbäume und -sträucher stehen haben, sondern auch zwei große Gemüsebeete haben. So bauen wir jedes Jahr unsere eigenen Kartoffel an und zwar immer unterschiedliche Sorten. Im Gemüsebeet haben wir Kürbis, bunte Beete, Zucchini, Karotten, Tomaten, Erben, Bohnen und Radischen und natürlich variieren wir jedes Jahr mit den Sorten und bauen das an, worauf wir gerade Lust haben. Dann haben wir noch ein Beet mit Erdbeeren und Rhabarber und daneben gesellen sich Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, ein Holunderstrauch, rote Stachelbeeren und einige Büsche mit Blaubeeren. An den Obstbäumen können wir Äpfel, Quitten, Pflaumen und Mirabellen ernten und auf der Terrasse haben wir diese Jahr im Kübel eine orange Paprika und eine Gurkenpflanze. Und jedes Jahr ändert sich die Vielfalt der Gemüsesorten und wir können uns selbst damit versorgen.

Nähen – ganz aktuell Mund-Nasen-Schutz-Masken:

Ich nähe schon seit ewigen Zeiten und so ist schon die eine oder andere Gardine und Tischdecke entstanden, eine oder mehrere Jacken, Blusen, Hosen und auch der eine oder andere Schlafanzug oder ein Nachthemd. Und auch das ein oder andere Dekorationsstück ist entstanden, wie mehrere Kissenhüllen, Decken, Türstoppen, Platzsets, Topflappen und vieles mehr. Ganz viele Taschen für jede Gelegenheit habe ich schon genäht und ganz aktuell habe ich gefühlte 300 Mund-Nasen-Schutz-Masken genäht und das natürlich nicht nur für mich und meinen Mann, sondern auch für Familie, Freunde und Bekannte. Dieses habe ich im ersten Stepp aus alten Stoffresten gemacht und das was ich an Stoff noch im Haus hatte und dann habe ich alte Leinenbettlaken von meiner Mutter bekommen und habe diese verwendet und teilweise eingefärbt und das ging alles super und ich musste keinen Stoff nachkaufen.

In dem Buch geht es um genau eben diese Dinge, nämlich nachhaltig seinen Lebensstil zu ändern oder einfach nur ein bisschen anzupassen.

In diesem Buch findet ihr die Grundlagen zum Thema sehr genau und schlüssig erklärt. Dann findet ihr in diesem Buch Tipps und Rezepte zu folgenden Gebieten, in diesen ihr euren Lebensstil nachhaltig gestalten könnt:

  • Haushalt
  • Kosmetik
  • Wohnen
  • Ernährung
  • Garten
  • Baby und Kind
  • Mobilität
  • Reisen
  • Mode
  • Arbeiten
  • Soziales

Ihr findet in diesem Buch super tolle Ideen und Tipps. Da hätten wir z. B. einen Fleckenentferner aus Natron, selbst hergestellte Bienenwachstücher (sehr toller tipp, denn die zu kaufen, ist ganz schön teuer, wenn auch nachhaltig), Stoffbeutel für den Obst- und Gemüseeinkauf und den selbst genähten Stoffbeutel für den Einkauf, anstatt der Plastiktüte.

Natürlich findet ihr in dem Buch auch Tipps, wie z. B. die Aufbewahrung in Schraubgläsern und den Einkauf von losen Lebensmittel. Hier gibt es immer mehr Läden, die unverpackte Ware anbieten.

Abschminkpads kann man super selber nähen und muss diese dann nur nach dem Gebrauch waschen. Ebenso kann man super easy und schnell Putzlappen für den Abwasch häkeln und wenn ihr hier bunte Baumwolle nutzt, ist es auch noch ein Farbtupfer am Waschbecken.

Selbstversorgung, wie ich es euch schon oben beschrieben habe, ist ebenfalls ein Thema in diesem Buch und auch noch ganz viele andere nachhaltige Dinge, die ihr umsetzen könnt oder die euch einen Anreiz geben, irgendwas und wenn es nur eine Kleinigkeit ist, in eurem Alltag zu ändern.

Ich hoffe, dass ich euch das Thema mit diesem Buch etwas näher gebracht habe und schaut euch auch die weiteren Bücher dieser Serie an, denn es ist ein wichtiges Thema, mit dem wir unsere Zukunft ein wenig mitgestalten können.

Das Buch erhält von mir 5 von 5 Buchsternen!